Klick dich fit · Modul 07 · Für Sie und Ihre Angehörigen

Altersheim finden —
den richtigen Weg
ins neue Zuhause.

Von den ersten Überlegungen bis zum Einzug. Schritt für Schritt erklärt — ohne Druck, ohne Fachbegriffe.

10Kapitel
1Checkliste
CHF 39einmalig
Schweizspezifisch
Inhaltsverzeichnis

Was Sie in diesem Ratgeber erwartet

Kapitel 1 und 2 sind kostenlos. Für den vollständigen Ratgeber inkl. Checkliste und Quiz einmalig CHF 39 — dauerhafter Zugang, kein Abo.

01
Kapitel Eins · Kostenlos

Muss ich überhaupt ins Altersheim?

Person zu Hause am Fenster

«Ich möchte so lange wie möglich zu Hause bleiben.» Dieser Wunsch ist tief und menschlich — und er ist öfter erfüllbar als viele denken.

Viele Menschen stellen sich die Frage nach dem Altersheim erst, wenn eine Krise eintritt — ein Sturz, eine Diagnose, eine Überlastung der Angehörigen. Dabei ist es ein Vorteil, sich frühzeitig damit zu beschäftigen: ohne Druck, mit Ruhe, mit Zeit für eigene Wünsche.

Pro Senectute, die grösste Schweizer Sozialorganisation für ältere Menschen, empfiehlt ausdrücklich, verschiedene Wohnformen kennenzulernen, bevor eine Entscheidung nötig wird. Nicht als Vorbereitung auf das Schlimmste — sondern als Ausdruck von Selbstbestimmung.

Oft gibt es Zwischenlösungen

Zwischen «vollständig selbständig» und «Pflegeheim» liegt ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Viele Menschen können mit den richtigen Unterstützungen deutlich länger selbständig wohnen als ohne sie:

  • Spitex zu Hause — professionelle Pflege und Haushaltshilfe, die zu Ihnen kommt
  • Mahlzeitendienst — warmes Essen täglich an die Haustür geliefert
  • Notrufsystem — kleines Gerät am Handgelenk, im Notfall Hilfe auf Knopfdruck
  • Alterswohnung — altersgerecht umgebaute Wohnung, barrierefrei
  • Betreutes Wohnen — eigene Wohnung mit optionalen Dienstleistungen
  • Wohngemeinschaften — gemeinsam wohnen, geteilte Kosten, gegenseitige Unterstützung
  • Alterszentrum — eigenständiges Wohnen mit Betreuungsangeboten vor Ort
  • Pflegeheim — für höheren Pflegebedarf, Betreuung rund um die Uhr
Beratung durch Pro Senectute

Pro Senectute berät kostenlos und unverbindlich zu allen Wohnformen, Finanzierungsfragen und Unterstützungsangeboten. Jeder Kanton hat eine eigene Stelle. Der Einstieg: prosenectute.ch

Nicht unter Zeitdruck entscheiden

Eine Entscheidung über das Wohnen im Alter, die in einer Notfallsituation getroffen wird, ist selten die beste. Wer sich frühzeitig informiert, hat mehr Wahlmöglichkeiten — und behält die Kontrolle über das eigene Leben.

02
Kapitel Zwei · Kostenlos

Wann wird ein Umzug sinnvoll?

Paar im Gespräch zu Hause

Es gibt keinen Moment, an dem plötzlich eine Sirene ertönt. Meistens kommen die Zeichen langsam — und man kann lernen, sie zu erkennen.

Der Übergang zu einer betreuten Wohnform ist kein Versagen. Er ist oft ein Schritt zu mehr Sicherheit, mehr Gemeinschaft und weniger Einsamkeit. Trotzdem fällt er schwer — weil er mit Aufgeben von Vertrautem verbunden ist. Umso wichtiger ist es, die Zeichen früh zu erkennen und rechtzeitig ins Gespräch zu kommen.

Mögliche Anzeichen — bei sich selbst

  • Treppen werden schwierig — Stufen bereiten Mühe, die Angst zu stürzen wächst
  • Häufige Stürze oder Beinahe-Stürze — ein ernstes Warnsignal, das nicht ignoriert werden sollte
  • Vergesslichkeit nimmt zu — Herd ausschalten, Termine vergessen, Medikamente verwechseln
  • Der Haushalt wird zu viel — Einkaufen, Kochen, Putzen kosten überproportional viel Kraft
  • Einsamkeit — wenige soziale Kontakte, lange Tage allein, wenig Austausch
  • Der Pflegebedarf nimmt zu — Körperpflege, Medikamente, Verbandwechsel brauchen Unterstützung

Mögliche Anzeichen — bei Angehörigen

  • Angehörige sind überlastet — pflegende Kinder oder Partner stossen an ihre Grenzen
  • Die Betreuung ist nicht mehr gewährleistet — durch Krankheit, Distanz oder Berufstätigkeit der Angehörigen
  • Sicherheitsbedenken nehmen zu — die Wohnsituation erscheint nicht mehr sicher genug
Aus dem Alltag

«Meine Mutter war immer sehr selbständig. Als wir merkten, dass sie dreimal am Tag anrief weil sie nicht mehr wusste ob sie die Tabletten schon genommen hatte — da haben wir gewusst: Es ist Zeit für ein Gespräch. Nicht weil sie nicht mehr darf. Sondern weil sie mehr Unterstützung verdient.»

Das Gespräch früh suchen

Sprechen Sie das Thema an, bevor es dringend wird. Ein ruhiges Gespräch — ohne Zeitdruck, ohne Krise — führt zu besseren Entscheidungen und stärkt das gegenseitige Vertrauen. Pro Senectute kann dabei begleiten und moderieren.

03
Kapitel Drei · Vollzugang

Welche Wohnformen gibt es in der Schweiz?

Von der Alterswohnung bis zur Demenzabteilung — die Schweiz bietet ein breites Spektrum. Aber was genau ist der Unterschied, und für wen passt was?

Alterswohnung, Betreutes Wohnen, Alterszentrum, Pflegeheim — diese Begriffe klingen ähnlich, bedeuten aber sehr Unterschiedliches. Der richtige Begriff für die richtige Situation kann den Unterschied zwischen Selbständigkeit und unnötigem Verzicht ausmachen.

  • Alterswohnung: Selbständig, aber barrierefrei
  • Betreutes Wohnen: Eigene Wohnung mit Unterstützung auf Abruf
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Kapitel 3 bis 10, die Checkliste und das Quiz sind im vollständigen Ratgeber enthalten. Einmalige Zahlung — dauerhafter Zugang, kein Abo.

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Josua Eugster
Josua Eugster
Pastor · Seelsorger · Gründer Klick dich fit

Als Pastor begleite ich Menschen in allen Lebensphasen — auch und gerade in der Frage: Wie will ich im Alter leben? Dieser Ratgeber ist aus echten Gesprächen entstanden. Er gibt keine einfachen Antworten — aber er hilft, die richtigen Fragen zu stellen.